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Das Landesjugendblasorchester Brandenburg informiert
Im kommenden Frühjahr genauer gesagt an unserem „Stammtermin“ in der Woche nach Ostern - vom 10.-13./14.04.2012 trifft sich das LJBO in der Uckermark.
Geplant sind CD-Aufnahmen und ein Konzert in Schwedt.

In den Herbstferien probt das Landesjugendblasorchester in Südbrandenburg oder Sachsen und es wird die Arbeitsphase mit einem Konzert in der Kirche von Bad Liebenwerder beschließen. Dieses wird die Abschlussveranstaltung der Konzertreihe „Musikschulen öffnen Kirchen“ sein.
Wer sich für eine Mitwirkung im LJBO interessiert, kann sich ab sofort schriftlich für das kommende Probespiel am 26.Februar 2012 in der Komischen Oper Berlin anmelden.
Blechbläser aufgepasst!
Erstmals bietet der LBB e.V. ein Workshop für Brass an. Trompeter / Flügelhornisten, Posaunisten, Baritonisten und Tubisten sind herzlich eingeladen, sich vom 20./21.Januar 2012 in der Kreismusikschule MOL; Außenstelle Bad Freienwalde von den Musikern des französischen „Septet à voir“ professionell und individuell coachen zu lassen.

Der Workshop ist für Blechbläser aller Niveaus geöffnet. Nach einem gemeinsamen warm-up widmen sich die Profis individuell den Bläsern und ihren mitgebrachten Noten (Etüden, Sololiteratur…)
Am Samstagabend wird das Septett aus Paris sein eigenes Programm in der Konzerthalle Bad Freienwalde vorstellen.
Weitere Workshop-Infos unter www.lbbev.com und über Susanne Mette (org@landesjugendblasorchester.de).
Infos über die Musiker findet Ihr unter: http://www.septetavoir.com/musiciens.html
Anmeldungen für den Workshop / Konzertkartenbestellungen sind ab sofort möglich.

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Text folgt
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http://www.moz.de/artikel-ansicht/dg/0/1/293540/
Sabine Steinbeiß 27.04.2011 07:20 Uhr
Red. Bad Freienwalde, freienwalde-red@moz.de
Generalprobe Werkstattkonzert
Bad Freienwalde (moz) Das Landesjugendblasorchester Brandenburg lädt an diesem Freitag zu einem Werkstattkonzert ein. Die Veranstaltung beginnt um 17 Uhr im Hotel Eduardshof. Dort können sich alle Interessenten von der Qualität des Orchesters überzeugen und sich von der Vielfalt der englischen Blasmusik-Literatur beeindrucken lassen.
Denn der Klangkörper startet am 25. Juni zu einer 14-tägigen Konzerttournee nach Südengland und Wales unter der Leitung von Endrik Salewski. „Brandenburgs profiliertestes Landesblasorchester ist zum ersten Mal Gast im Vereinigten Königreich Großbritannien“, sagte Norbert Löhn zuständig für Öffentlichkeitsarbeit. Geplant seien drei Freilichtkonzerte in Cardiff, Maobier und Bath. Auf dem Programm stehen den Angaben zufolge internationale Konzertliteratur mit dem Schwerpunkt englische Musik und englische Komponisten.
Das Werkstattkonzert bildet den Abschluss einer einwöchigen Arbeitsphase in Bad Freienwalde, in der sich die rund 60 Musiker im Alter von 14 bis 27 Jahren auf die Konzertreise vorbereiteten.
Das Landesjugendblasorchester ist ein Projekt des Landesblasmusikverbandes Brandenburg. Es wurde 1992 vom Landesmusikrat Brandenburg gegründet und wird vom Land Brandenburg, Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur, mit Projektmitteln gefördert. Unter der Leitung erfahrener Dirigenten und Dozenten vereint das Orchester junge Musiker aus allen Teilen Brandenburgs zu gemeinsamem Arbeiten und Musizieren.
Werkstattorchester, Freitag, ab 17 Uhr, Hotel Eduardshof der Eintritt ist frei.
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Am 15.10.2010 gabt das LJBO ein Konzert anläßlich des 20jährigen Jubiläims des Landesblasmusikverbandes Brandenburg.
Festkonzert 20 Jahre LBB e.V.
Nikolaisaal Potsdam

Oktoberferien: Arbeitsphase LJBO Herbstarbeitsphase 2010: 09.-15.10.2010
Naturfreundehaus Üdersee
Musikalische Geburtstagsfeier 20 Jahre LBB
Während die Kulturministerin, Frau Dr. Martina Münch, die Geburtstagstorte im Foyer des Nikolaisaals in Potsdam gemeinsam mit dem Präsidenten des Landesblasmusikverbandes, Prof. Martin Neumann, anschnitt, probten im Großen Saal bereits die jungen Musiker des Landesjugendblasorchesters für das Festkonzert am Abend. Zuvor hatte das Orchester allen anwesenden Gästen noch ein kleines Geburtstagsständchen präsentiert. Gefeiert wurde an diesem Tag das 20-jährige Jubiläum des Brandenburger Blasmusikverbandes.
In die Zukunft lässt sich nur sinnvoll blicken, wenn auch das Vergangene reflektiert wird und so war es selbstverständlich, dass zu so einem Anlass das Gesprochene seinen Platz fand, wohldosiert und für die Besucher des gut gefüllten Nikolaisaals durchaus informativ. Im Mittelpunkt stand aber die Musik und das steht einem Musikverband auch gut zu Gesicht. Seit 17 Jahren engagiert sich dieser für das Landesblasmusikorchester mit seinem künstlerischen Leiter Endrik Salewski. Im Gepäck hatten die jungen Musiker ein Konzertprogramm, das den Zuhörern einen Querschnitt sinfonischer Blasmusikliteratur vom Barock bis zur Gegenwart und unterschiedlichster Genre bot. Mit großer Spielfreude und einer jugendlichen Frische, die immer wieder im Vergleich zu den Profis wohltuend ist, ging es auf eine musikalische Reise zu den alten Meistern bis hin zu den Zeitgenossen. Dass die neuzeitliche Musik mit Brandenburger Komponisten, wie Näther, Bruchmann, Hütten und Sommer (Borgsdorfer Kreis) einen festen Platz im Programm des Orchesters gefunden haben, ist lobenswert.
Zum Programm an diesem Abend gehörten natürlich auch Arrangements aus der „West Side Story“ von Leonard Bernstein, bei denen sich der eine oder andere aus dem Publikum schon zu synchronen Körperbewegungen hinreißen ließ.
Dass bei dem anspruchsvollen Programm auch der Nachwuchs am Dirigentenpult eine Chance bekam und sogar eine Komposition eines Orchestermitglieds gespielt wurde, spricht für einen wahren Generationswechsel, der auch in den Reihen der Musiker deutlich sichtbar war. Einer Tatsache, die sich alle großen Jugendorchester irgendwann stellen müssen.
Vorbereitet hatten sich die 50 jungen Musiker, die aus allen Teilen Brandenburgs kommen, in der Schorfheide. Eine Woche harter Probenalltag, der durch keinen Dienstplan oder einer für den Dirigenten unfreundlichen Überstundenregelung geprägt war. Da wurde mit Freude und Engagement eine junge Truppe Musiker zu einem Ganzen geformt, in den Registerproben, in den Hauptproben und hinter den Kulissen. Dafür und für die Chance, sinfonische Blasmusik im Land Brandenburg auch für die jüngere Generation wieder hoffähig und interessant zu machen, sei dem künstlerischen Leiter Endrik Salewski und seinen Registerprobenleitern sowie der Projektleiterin Susanne Mette Dank gesagt.
Wünschen wir dem Orchester mehr solcher hervorragenden Konzerte im Land Brandenburg und dem Verband weiterhin ein glückliches Händchen bei der logistischen und finanziellen Ausstattung des Jugendorchesters.
Norbert Löhn
Veröffentlicht in www.lbbev.com am:
27.10.2010
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Ellen Werner 14.10.2010 21:20 Uhr
Red. Bad Freienwalde, freienwalde-red@moz.de
„Da würden manche Profis streiken“
Schorfheide (moz) Ihr großes Konzert geben sie heute Abend im Potsdamer Nikolaisaal zum 20. Geburtstag des Blasmusikverbandes. Seit Sonnabend proben die 50 jungen Musiker aus allen Ecken Brandenburgs im Naturfreundehaus Üdersee. Nur zweimal im Jahr kommen sie zusammen. Dafür haben sie dann die Instrumente von früh bis spät an den Lippen.
„Amerika“ in vier Räumen das berühmte Songmotiv aus der „West Side story“ ist mal vom Fagott und Saxofon, mal von den Klarinetten zu hören. Am Vormittag proben die rund 50 jungen Brandenburger in kleinerer Besetzung. Im großen Saal, vor einer der vier Gruppen, bringt Landesmusikdirektor Endrik Salewski mit energischen Handbewegungen „Schwung in die Kiste“.
Seit Sonnabend sind die 50 jungen Brandenburger vom Landesjugendblasorchester im Naturfreundehaus am Üdersee. Das sogenannte Einblasen findet dort halb zehn statt. Mit Pausen wird täglich bis 18.30 Uhr
geprobt.
„Die Holzbläser haben gestern sogar nochmal eine Stunde rangehängt“, sagt Organisatorin Susanne Mette. „Die Musiker sind extrem belastbar“, findet die Saxofonistin. „Da würden manche Profis streiken“, glaubt sie angesichts des abverlangten Pensums.
Für Trompeter Julian Drews (13) kein Problem, auch für die Ohren nicht. „Das macht ja Spaß. Das hört man ja gerne“, sagt der Bad Freienwalder. Klavier spielen konnte er bereits, als er vor knapp drei Jahren mit der Blasmusik begann. „Ich wollte von Kind an Trompete spielen. Das war mein Traum“, berichtet Julian, der „wahrscheinlich“ vorhat, Musik zu studieren und sich auch schon in ersten Kompositionen an der Trompete versucht hat „etwas Modernes“. Als großes Vorbild an dem Instrument fällt ihm nur einer ein: „Mein Lehrer, Herr Salewski“. Den Musiklehrer am kurstädtischen Gymnasium, der seit zehn Jahren Landesmusikdirektor und künstlerischer Leiter des Orchesters ist, kannte er vorher schon, ein Freund der Familie sozusagen „er hat mich so inspiriert“, sagt Julian Drews.
Auch die Eberswalderin Christiane Trabitz (22) hat ihre Kontakte zum Landesjugendorchester über Bad Freienwalde. Der Lichterfelder Holger Witthuhn unterrichtet an der dortigen Musikschule. Wie bei Julian war ihr Einstieg in die Musikwelt das Klavier. Als 13-Jährige wollte sie jedoch in der Musikschulband mitspielen und kam so auf die Posaune. „Bei uns in Eberswalde gab es aber keinen Posaunenlehrer“, erzählt Christiane. Witthuhn gab ihr daraufhin nicht nur Stunden in Eberswalde, sondern brachte sie auch zum Landesjugendblasorchester. Mittlerweile ist die Geografie-Studentin seit fünf Jahren dabei und schätzt „gerade die Abwechslung“ im Repertoire. „Ich mag Märsche, aber auch die West Side Story.“
Anders als Christiane Trabitz gehören die meisten der jungen Musiker bereits Blasmusikensembles an. Sie kommen aus Vetschau, Neuruppin oder Kleinmachnow. „Wir sind ein reines Projektorchester“, sagt Susanne Mette. Und zwar obersten Niveaus im Lande „das Gegenstück zum Landesjugendsinfonie-Orchester, im Bläserbereich“. Dementsprechend müssen die Orchestermitglieder sich bewerben und Probevorspiele bestehen.
Doch so gut die einzelnen Musiker sind „es dauert immer so zwei, drei Tage, bis es auch gemeinsam gut klingt“, sagt Susanne Mette. „Abends machen die Jugendlichen viel in Gemeinschaft, damit sie auch als Orchester zusammenwachsen.“ Im Naturfreundehaus wechselten sie etwa vom Proberaum auf die Kegelbahn.
Am Abend gehen die Interessen dann aber doch mal auseinander. „Die Größeren haben andere Sorgen, sag ich mal“, meint Julian. „Sie hängen auch eher mit den Größeren ab, trinken auch mal ein Bier.“ Mit seinen 13 Jahren ist Julian aber nicht der Jüngste im Orchester. „Es gibt auch Zwölfjährige“, sagt er. Von der ursprünglich angesetzten Altersklasse 14 bis 27 rücke man mehr und mehr ab, sagt Susanne Mette. „Wir sind jetzt dabei, die Altersspanne komplett zu öffnen.“
http://www.moz.de/artikel-ansicht/dg/0/1/263677/
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Oktober 2008: Das LJBO ist in Moskau zu Gast:

Vom 20.-23.10.2008 trafen sich 49 Musiker/innen des LJBO Brandenburg in der Jugendherberge Berlin-Wannsee, um die bevorstehende Reise nach Wologda (Russland) während dreier intensiver Probentage vorzubereiten. Die sehr gute Verkehrsanbindung und die exzellenten Bedingungen sind nur zu empfehlen.
Am Morgen des 23.10.08 begann dann unser Marathon-Anreisetag, der inklusive des Fluges nach Moskau und der 8-stündigen Busfahrt nach Wologda bis 4Uhr morgens andauerte. Unsere Gastgeber, die Klassik Modern Band Wologda, bemühte sich redlich, uns einen schönen Aufenthalt in ihrer Heimatstadt zu ermöglichen: zahlreiche Besichtigungen und ein musikalisch-kulinarischer Empfang standen auf dem Programm. Die städtische Musikschule bot gute Probenbedingungen.
So konnten wir uns in 2 Konzerten so präsentieren, wie wir es geplant hatten: mit einem vielfältigen, musikalisch anspruchsvollen, wie kurzweiligen Programm. Zum Abschlussabend überraschte man uns in der Musikschule mit fantastisch gespielter Folklore-Musik sowie mit einem leckeren Spezialitätenmenü (natürlich typisch russisch, wie alle Mahlzeiten während unseres Aufenthalts).
Unsere letzte Nacht verbrachten wir im Reisebus, sodass wir in den frühen Morgenstunden des 29.10. auf dem Roten Platz in Moskau ankamen. Der Unterschied zu dem bislang gesehenen hätte kaum krasser sein können! Unübersehbar das soziale Gefälle, die unterschiedlichen Lebensbedingungen, die angespannte wirtschaftliche Situation und trotzdem der enorme Stolz, mit dem man uns seine Kulturschätze präsentierte. Bevor es wieder in den Flieger zurück ging, gab es genug Zeit zur Besichtigung zahlreicher Sehenswürdigkeiten.
Insgesamt ein guter Abschluss 7 erlebnisreicher & musikalisch überaus erfolgreicher Tage.
S. Mette
Foto: LJBO S.Mette
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21.10.202008 19:03 Uhr
Bad Freienwalde grüßt Russland
Bad Freienwalde ArrayWeihnachten ist für viele zwar noch weit weg, für das Jugendorchester Bad Freienwalde aber haben längst die Proben für die Weihnachtskonzerte begonnen. Den Grundstein dafür legten sie im jährlich stattfindenden Probenlager. Das fand diesmal in Groß Pinnow im Landhof Arche statt.
"Wir haben dort auch zehn neue Leute eingearbeitet", informiert Susanne Mette, selbst langjähriges Orchestermitglied und Vorsitzende des Fördervereins Jugendorchester Bad Freienwalde. Denn das Orchester muss bekanntlich mit der Tatsache leben, dass jährlich Jugendliche den Klangkörper aus Studien- oder Ausbildungsgründen verlassen, Nachwuchs muss also immer wieder herangezogen werden. Zu den "Neuen" im Orchester gehören drei Jungs aus der Falkenberger Bläserklasse, die seit einem Jahr an der dortigen Grundschule "Alex Wedding" arbeitet. Das sind Jonas Papenfuß, Lucas Baumgärtner und Luis Tänzer. Der Jüngste im Bunde ist Johannes Eckert, ebenfalls aus Falkenberg/Mark. Er besucht die vierte Klasse.
Die Termine für die Adventskonzerte stehen auch schon fest. Sie finden am 2. und 3. Advent statt. Es sind insgesamt vier Konzerte geplant - in Angermünde, Wriezen, Bad Freienwalde und Oderberg. Bestritten werden diese vom Jugendorchester, dem Handwerkermännerchor sowie dem Gymnasiumschor SONUS. Die etwa 100 Musiker stehen unter der Gesamtleitung von Landesmusikdirektor Endrik Salewski.
Doch ehe er den Taktstock dafür hebt, werden 25 Musiker des Bad Freienwalder Jugendorchesters als Mitglieder des Landesjugendblasorchesters eine weite Reise antreten. Und zwar schon morgen. Dann nämlich beginnt für sie offiziell ein Jugendaustausch mit Musikern in Russland. Dort stehen bis zum 29. Oktober u. a. zwei Konzerte auf dem Programm. "Wir werden beim Wologda-Orchester zu Gast sein. Das war zu Ostern 2007 in Bad Freienwalde", informiert Susanne Mette. Seit Montag hatten die Musiker in der Jugendherberge in Wannsee für die Konzertreise geprobt.
Bereits im Sommer weilte das Jugendorchester als musikalischer Botschafter der Stadt in Wizernes, an der französischen Nordseeküste. Mit dem dortigen Orchester verbindet die Bad Freienwalder eine langjährige Freundschaft. Im nächsten Jahr werden die Kurstädter Gastgeber für die Musiker aus Wizernes sein. Im August steht der Gegenbesuch an. Dann sind gemeinsame Konzerte geplant.
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Rückblicke und Aussichten
Das Landesjugendblasorchester Brandenburg (LJBO) kann auf ein äußerst aktives 1.Halbjahr 2005 zurückblicken. Gleich nach den Osterfeiertagen traf sich das Ensemble in Schierke (Harz), um die neue Saison vorzubereiten. In Register- und Gesamtproben wurde intensiv am neuen Programm gefeilt und die wenigen Freizeitstunden für 2 sehr schöne Kurz-Trips nach Goslar und Bad Harzburg genutzt. Nur wenige Wochen später stellten die rund 60 Musiker unter Beweis, dass sich die Mühen gelohnt haben: die leider sehr gering besuchte Eröffnungsveranstaltung des 1. Internationalen Brandenburgischen Landesmusikfest gestalteten sie bravourös! Nicht minder erfolgreich war ihr Auftritt während der 6. Landes-musikschultage in Bad Freienwalde. Dass sich das zahlreiche Publikum nicht einmal von dem heftigen Gewitterguss vertreiben ließ, ist wohl ein sicheres Zeichen dafür, dass sich auch für dieses Ensemble langsam eine Fan-Gemeinde etabliert.
Nun folgt im Herbst 2005 erst einmal eine kurze Verschnaufpause für die Musiker, bevor es dann im kommenden Jahr intensiv weitergeht, denn in Vorbereitung auf die für Oktober 2006 geplante Asien -Tournee sind folgende Wochenendproben vorgesehen:
11./12.Februar’06, 11./12.März’06 und 08./09.April’06
Diese Proben werden in Bad Freienwalde stattfinden, um die Saison 2006 für alle Aktiven finanziell erträglich zu gestalten. Für die Erarbeitung des tournee-relevanten Programms sind diese Übungsphasen dringende Notwendigkeit. Die traditionelle Frühjahrsarbeitsphase wird vom 18.04.-23.04.2006 in der Landesmusikakademie Berlin stattfinden. Hier wird neben der Tourneevorbereitung ein gemeinsames Projekt und Konzert mit der Akademie stattfinden.
ÜBRIGENS: Das Landesjugendblasorchester ist zurzeit wieder auf Talentsuche. Wer zwischen 12 und 27 Jahre alt ist, in seiner Instrumentalausbildung einen entsprechenden Leistungsstand erreicht und möglichst bereits Ensemble-Erfahrung hat, kann sich bei uns bewerben. Seid Ihr also an einer regelmäßigen Mitarbeit im LJBO; an der Erarbeitung und Aufführung anspruchsvoller sinfonischer und konzertanter Musik in großer Blasorchester-besetzung interessiert sein, dann bewerbt Euch schriftlich für das Probevorspiel, das 22.10.2005, ab 11Uhr Vorspiele in der Musikschule Bad Freienwalde stattfindet. Die genauen Zeiten werden nach erfolgter schriftlicher Anmeldung vergeben.
Also dann bis demnächst!
Frühjahrsarbeitsphase 2005
Am 29.03.05 starteten morgens um 6Uhr in Cottbus und Bad Freienwalde die Busse, die die 66 Musiker des LJBO nach Schierke (Harz) brachten, wo bis zum 01.04.05 die nunmehr 24. Arbeitsphase des Klangkörpers stattfand. In intensiven Register- und Gesamtproben wurden die Konzertprogramme für die anstehenden Konzerte im Rahmen des 1. Internationalen Landesblasmusikfests Brandenburgs(10.-12.06.05 in Frankfurt/Oder & Slubice) sowie der Landesmusikschultage (24.-26.06.05 in Bad Freienwalde) vorbereitet.
Außerdem nutzten wir die Gelegenheit zu gemeinsamen Freizeitaktivitäten und Erkundungen der Region. Die Schierker Jugendherberge mit Ihren tollen Bedingungen (großer Probensaal, mehrere Registerprobenräume sowie Turnhalle und Freizeitbereich), die Schwimmhalle in Bad Lauterberg, die Kaiserstadt Goslar und natürlich der Ort Schierke selbst sorgten für eine gelungene Woche.
Allen Interessierten können wir mitteilen, dass demnächst die neue CD unseres Klangkörpers erhältlich sein wird. Die Tage in Schierke wurden auch zur Fertigstellung des Covers genutzt.
Bleibt abschließend noch der Wunsch, allen Musikern, Registerleitern und unserem Dirigenten LMD Endrik Salewski für Ihr Engagement bei der Vorbereitung und Durchführung dieser Arbeitsphase herzlich zu danken.
Auf Wiedersehen in Frankfurt/Oder!
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Herbstarbeitsphase am Groß Väter See
In der Zeit vom 10.-15.10.2004 traf sich das Landesjugendblasorchester Brandenburg zur seiner 23.(!) Arbeitsphase erneut am Groß Väter See (Groß Dölln), denn das Objekt bietet ideale Arbeitsbedingungen und kann jedem Ensemble nur wärmstens empfohlen werden (www.feriendorf-gross-vaeter-see.de). Wenngleich unser ursprüngliches Vorhaben, unsere CD fertig zu stellen, aufgrund fehlender Musiker in einigen Registern nicht realisierbar war, so gelang es uns dennoch erfolgreich, erste Vorbereitungen für das ereignisreiche Jahr 2005 zu treffen. Neben den zweijährig statt findenden Landesmusikschultagen (24.-26.06.2005 in Bad Freienwalde) wird dann nämlich erstmals ein Landesblasmusikfest im Land Brandenburg (10.-12.06.2005 in Frankfurt/Oder& Slubice) veranstaltet und für das 2.Halbjahr sind weitere große Termine in Planung.
Besonders stolz sind wir, trotz der Kürze der Zeit, das im vergangenen Jahr komplett erneuerte Programm wieder aufgefrischt und darüber hinaus um 5 weitere Titel bereichert zu haben. Dafür gilt vor allem unserem Dirigenten LMD Endrik Salewski und seinem erfahrenen Team (GMD Helmut Sommer, Victorian Stoica, Jürgen Wesner und Holger Witthuhn) ein besonderer Dank!
Gelungen ist auch die erstmalige Kooperation mit der Bläserjugend unseres Verbandes. So wurden die Gestaltung des CD-Covers CD sowie eines eigenen Orchester-Logos und die Neugestaltung unserer Homepage auf den Weg gebracht. (siehe: www.blaeserjugend-brandenburg.de) Vielen Dank Matthias und Fanny!
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1.Fühjahrsarbeitsphase in Rheinsberg
In der Woche nach Ostern traf sich das Landesjugendblasorchester Brandenburg zu seiner ersten Arbeitsphase diesen Jahres in der Landesmusikakademie Rheinsberg. Unter der bewährten Leitung von Landesmusikdirektor Endrik Salewski gelang es dem Klangkörper innerhalb weniger Tage ein komplett neues Repertoire zu erarbeiten, mit dem sich das LJBO dann im Juli 2003 erfolgreich auf den Landesmusikschultagen in Pritzwalk präsentierte.
Die Arbeitsphase zeigte, dass dank der soliden Arbeit des Teams um LMD Endrik Salewski und aufgrund der kontinuierlichen Mitwirkung erfahrender Musiker (zumeist Orchestermusiker) aus dem gesamten Land Brandenburg inzwischen ein fester Mitgliederstamm entstanden ist, dessen Leistungsfähigkeit sich stetig entwickelt.
Positiv ist auch die zunehmende Kooperation mit den Musikschulen: alle neuen Musiker diesen Jahres sind Musikschulen und zum teil sogar "Jugend musiziert"-Preisträger.
Bleibt zu wünschen, das unser Beispiel Schule macht, denn die gegenseitige Öffnung der Musikschulen und Vereinsorchester kann beiden Seiten Vorteile bringen: die Musikschulen könnten aufgrund der Popularität und Attraktivität der Leihenensembles kontinuierlich hohen Schülerzahlen erzielen, während die Ensembles gut ausgebildete Instrumentalisten bekämen. Ein Brandenburger Ensemble, das diesen Weg bereits sehr erfolgreich geht, ist zum Beispiel das Jugendorchester Bad Freienwalde der Kreismusikschule Märkisch Oderland.
2. Landesmusikschultage
Bereits am Donnerstag, den 3.7.03, trafen sich die Musiker des LJBO zu einer ersten Probe. Und auch am Freitagvormittag wurde im Kulturhaus von Pritzwalk geprobt und sich auf die erste Stellprobe des 'Mammut-Orchesters' auf der Hauptbühne vorbereitet, die dann aber leider durch einsetzenden Regen buchstäblich ins Wasser fiel.
Die Eröffnungsveranstaltung, die um 19 Uhr auf der Hauptbühne stattfinden sollte, wurde auf Grund des immer noch anhaltenden Regens kurzerhand in die Stadtkirche verlegt und binnen 30 Minuten strömten die Menschenmassen vom Markt in die Kirche. Offiziell eröffnet wurde dann das Festival der Musikschulen durch den Vorsitzenden des Landesverbandes der Musikschulen Brandenburgs, Dr. Hinrich Enderlein. Grußworte überbrachten der Ministerpräsident des Landes Brandenburg und Schirmherr dieses Festivals, Matthias Platzek, sowie der Landrat des Landkreises Prignitz, Hans Lange und der Bürgermeister der Gastgeberstadt Pritzwalk, Wolfgang Brockmann.
Den Gästen wurde dann ein abwechslungsreiches und hochwertiges Programm mit jungen Künstlern des Landes geboten, doch den krönenden Abschluss dieser Veranstaltung bildete das Landesjugendblasorchester mit anspruchvollen Titeln den ersten Satz der "Anderson-Suite" von H. C. Anderson oder die "West Side Story" von L. Bernstein.
Am Sonnabend, um 18Uhr hatte das Landesjugendblasorchester dann auf der Hauptbühne bei voll besetztem Marktplatz seinen nächsten großen Auftritt. Gespielt wurden, abwechselnd dirigiert von GMD Helmut Sommer und LMD Endrik Salewski, anspruchsvolle sinfonische Blasmusik, wie "Das große Tor von Kiew" von M. Mussorski und "Blood, Sweat ... at their best" in einer Bearbeitung für großes Blasorchester.
Das Festival der Musikschulen Brandenburgs, das vom 04.-06. Juli in Pritzwalk stattfand und über 2000 Teilnehmer zählte, ging mit einem großen Konzert des gemeinsamen Orchesters der Musikschulen des ganzen Landes (genannt 'Mammut-Orchester') zu Ende. Über 400 Musikern boten zusammen mit dem LJBO ein eigens für diesen Anlass einstudiertes Programm dar.
3. Arbeitsphase in den Herbstferien
In der 3. Oktoberwoche war es wieder einmal soweit. In Cottbus, Spremberg, Bad Freienwalde, Beeskow, Fürstenwalde, Potsdam, Berlin, Prenzlau...wurden die Koffer gepackt und auf ging's zur Herbstarbeitsphase des Landesjugendblasorchesters Brandenburg. Dieses Mal trafen sich die 55 Musiker unter der musikalischen Leitung von LMD Endrik Salewski in der Schorfheide, genauer gesagt am Groß Väter See, um mitten im Grünen in Ruhe konzentriert zu proben und sowohl das Geburtstagskonzert anlässlich des diesjährigen 10jährigenBestehens vorzubereiten, als auch um erste Aufnahmen für die neue CD des Klangkörpers "in den Kasten" zu bekommen.
"Ganz nebenbei" wurden zudem auch wieder neue Musiker in den Klangkörper integriert und das Repertoire des letzten Jahres komplett ausgetauscht. Damit war schon in der Frühjahrsarbeitsphase begonnen worden und einige Titel liefen bereits bei den Landesmusikschultagen'03 äußert erfolgreich als Premiere.
Das Geburtstagskonzert, am 17.10.2003, im Klub am See in Strausberg, rundete die Woche perfekt ab. LMD Endrik Salewski, in seiner Funktion als erster Dirigent des Klangkörpers, führte persönlich gekonnt durchs Programm: gemeinsam mit dem "edlen Dichter" (dem gleichnamigen Eröffnungstitel aus der Hans Christian Andersen Suite) begab sich das Publikum auf eine Reise in die Welt der Musik.
Zu den Stationen der Reise gehörten Klassiker wie der "Triumphmarsch" aus Aida und "Das große Tor von Kiew", dirigiert von GMD Helmut Sommer sowie Programm - Highlights wie die Themen aus "Porgy and Bess" (eine gelungene Premiere!) und der "West Side Story". Einen klanglich wunderschönen Gebutstags-'Blumenstrauß' überreichte sich der Klangkörper selbst - in Form des "Lincolnshire Posy". Als Endrik Salewski nach dem Publikums-Liebling "Blood Sweat ... at their Best" die "Spielzeugkiste" (den gleichnamigen Schlusssatz aus der Hans Christian Andersen Suite) wieder schließen wollte, hinderten ihn Beifallsstürme und nicht enden wollender Applaus daran. Zurecht möchte man meinen, denn das, was der Klangkörper an diesem Abend geboten hat - leider vor einem sehr kleinen Publikum und von der Öffentlichkeit kaum bemerkt - war sicher das beste Konzert in der Geschichte des Klangkörpers. Da kann man dem Orchester, seinem Leiter und seinem Team nur gratulieren und alles Gute wünschen - mindestens für die nächsten 10 Jahre.
Das Landesjugendblasorchester Brandenburg (kurz LJBO) ist eine überregionale Maßnahme zur Förderung von jugendlichen InstrumentalistInnen.
Es wurde im Jahre 1993 vom Landesmusikrat Brandenburg e.V. gegründet und wird vom Land Brandenburg, Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur, mit Projektmitteln gefördert. Träger ist der Landesblasmusikverband Brandenburg e. V.
Aufgabe des Landesjugendblasorchesters ist es, begabten, an einer regelmäßigen Mitarbeit interessierten MusikerInnen im Alter von 12 bis 27 Jahren, die in ihrer Instrumentalausbildung einen entsprechenden Leistungsstand erreicht haben, die Erarbeitung und Aufführung anspruchsvoller sinfonischer und konzertanter Musik in großer Blasorchesterbesetzung zu ermöglichen und damit ihre weitere fachliche Entwicklung zu unterstützen.
Das Landesjugendblasorchester trifft sich zweimal im Jahr zu einwöchigen Arbeitsphasen, die jeweils mit einem öffentlichen Konzert abgeschlossen werden.
Voraussetzung für die Mitwirkung im Landesjugendblasorchester ist die weitere Mitarbeit im Heimatorchester bzw. die Fortsetzung der musikalischen Ausbildung. An den Probenphasen des Landesjugendblasorchesters, die im Land Brandenburg oder in anderen Bundesländern stattfinden, nehmen durchschnittlich 50 MusikerInnen teil:
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Die musikalische Leitung liegt in den Händen von Herrn Landesmusikdirektor Endrik Salewski, Bad Freienwalde. Für die fachliche Betreuung der Musiker stehen weitere Fachkräfte mit langjährigen Erfahrungen in der Blasorchesterpraxis zur Verfügung. Inzwischen hat das Orchester ein umfangreiches Repertoire sinfonischer und konzertanter Musik vom Barock bis zur Gegenwart erarbeitet, in dem deutsche und ausländische Werke gleichermaßen berücksichtigt werden. Besondere Aufmerksamkeit und Pflege erfährt das Schaffen brandenburgischer Komponisten. |
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